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1. Herren, Interview mit Hendrik Meyn

30.03.2020

Das gesamte Vereinsleben steht in Deutschland momentan still, der MTV Herzhorn ist da keine Ausnahme. Um die sportfreie Zeit ein wenig zu überbrücken haben wir Hendrik Meyn ein paar Fragen gestellt und blicken (spekulativ) in die Zukunft.

1. Hendrik, die Spielzeit wurde nach 19 von 24 Partien unterbrochen und eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs ist nicht absehbar. Gehst du davon aus, dass die Saison abgebrochen bzw. mit dem „Stand Heute“ gewertet wird oder hältst du es für möglich die Saison 2019/2020 auf der „Platte“ zu beenden?

 

Die Infektionszahlen in der derzeitigen Corona-Pandemie gehen in die Höhe. Das Problem ist noch nicht in den Griff zu bekommen. Sofern die Zahlen der Neuinfektionen wieder sinken, können wir auch wieder über Handball nachdenken. Das wird meiner Meinung nach frühestens Ende Mai der Fall sein. Ich gehe also stark davon aus, dass die jetzige Spielzeit nicht mehr beendet wird.

 

2. Der Trainingsbetrieb pausiert natürlich ebenfalls. Wie halten sich die Spieler in dieser Zeit fit? Vertraut ihr auf den persönlichen Antrieb oder wurden Trainingspläne verteilt?

Ich habe in Absprache mit unserer Physiotherapeutin Jule Appel und unserem Torwarttrainer Christian Kuhnke sowie unserem Trainer Michael Janke einen Trainingsplan erstellt, um die Fitness auf einem hohen Niveau zu halten. Der Plan wird regelmäßig geändert, je länger die Handballpause andauert.

 

3. Aufgrund der eigenen Platzierung im vorderen Mittelfeld werden die Herzhorner in jeden Fall nächste Saison in der SH-Liga antreten. Welche „Schatten“ wirft die Spielzeit 2020/2021 bereits voraus?

Wir werden mit einer schlagkräftigen Truppe in die nächste Spielzeit gehen. Wir konnten bereits zwei Neuzugänge dazugewinnen. Zum einen konnten wir Marco Simonsen von der HSG Pinnau verpflichten. Marco ist Torhüter und wird uns mit seiner Erfahrung vor allem in der Kooperation mit der Abwehr verstärken.

Weiter sind wir froh darüber, dass Leon Risch von der HSG Holsteinische Schweiz den Weg zu den Herzhornern gefunden hat. Leon ist auf Rückraummitte beheimatet und sehr spielstark. Genau dieser Spielertyp fehlt uns bisher im Team.

Unser Kapitän Torben Voß Wird hingegen eine Handballpause einlegen. Torben ist Vater geworden und wird sich voll und ganz dem Elterndasein widmen.

 Das herzhorner Urgestein Theo Boltzen arbeitet hart im Kraftraum, um nach seiner schweren Schulterverletzung nochmals aufs Parkett zurückzukehren. Wir wünschen ihm diese Rückkehr.

Bei zwei weiteren Spielern steht noch aus, ob diese eine weitere Spielzeit für die Blaugelben absolvieren. Wir wollen das Team unbedingt zusammenhalten und führen Gespräche mit diesen Spielern. Beide sind entscheidende Bausteine für eine erfolgreiche Zukunft.

Ob es noch weitere personelle Entscheidungen gibt bleibt abzuwarten. Ansonsten wäre es natürlich toll, wenn wir uns in der kommenden Spielzeit weiter verbessern. Individuelle Entwicklungen, taktische Komponenten in Abwehr und Angriff stehen ganz oben auf der Agenda. Detaillierte Ziele stehen allerdings noch nicht fest.

 

 4. In der schwierigen Zeit wollt ihr als Mannschaft nicht untätig bleiben sondern aktiv helfen. Welche Maßnahmen habt ihr euch überlegt, um von den Einschränkungen betroffene Menschen zu unterstützen?

Wir haben uns als Mannschaft überlegt, einen Einkaufsservice für hilfsbedürftige Menschen anzubieten. Dabei unterstützen wir Leute im Raum Glückstadt/Herzhorn.

Bestellbar ist der Service immer dienstags und freitags von 8-18 Uhr unter folgender Telefonnummer: 04121/ 2761815. Zudem sind wir unter der Mail-Adresse Nachbarschatfshilfe@mtv-herzhorn-handball.de zu erreichen.

Mit dieser Aktion wollen wir gemeinsam dazu beitragen, die Corona-Krise zu überstehen.

 

5. Zum Schluss noch eine persönliche Frage. Wie viele wissen bist du als Polizist in Hamburg tätig. Bei deinem Beruf ist Körperkontakt ja nicht immer zu vermeiden, wie schützt du dich vor einer Ansteckung bzw. welche besonderen Maßnahmen wurden ergriffen?

Wir schützen uns mithilfe der gängigen Methoden. Dazu gehören Sicherheitsabstand und ggf. Schutzmasken. Desinfektionsmittel hat jeder von uns am Mann. Leider ist eine hundertprozentige Sicherheit aber nicht gegeben.

 

Hendrik, vielen Dank für das Interview und bleib gesund!



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