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1. Herren, "Das Team hat es mir leicht gemacht"

10.01.2021

Herzhorns neuer Männer-Coach Hendrik Meyn spricht im Interview der SHZ über seinen Einstieg, den veränderten MTV-Kader und die Aktuelle Situation.

Vom Co-Trainer zum allein Verantwortlichen: Hendrik Meyn (32) wollte in dieser Saison in der Nachfolge von Michael Janke als Coach mit seinen SH-Liga-Handballern vom MTV Herzhorn so richtig durchstarten. Doch nach zwei deutlichen Siegen zu Saisonbeginn wurden die Blau-Gelben wie alle anderen Teams vom erneuten und verlängerten sportlichen Lockdown zur Untätigkeit verurteilt. Im Interview mit unserem Redakteur Michael Lemm spricht der MTV-Coach über den Einstieg, seinen Kader und die aktuelle Situation.

Nach der ersten Zwangspause aufgrund der Pandemie im Frühjahr hatten Sie viel Zeit, sich in der neuen Rolle als Cheftrainer einzufinden. War das eher ein Vor- oder ein Nachteil? 
Hendrik Meyn: Die Zwangspause war natürlich ein Schock, für mich als Neutrainer aber definitiv auch ein Vorteil. Ich habe während des Lockdowns die Möglichkeit gehabt, intensiv die Vorbereitung zu planen, viele Videos zu analysieren und mich fortzubilden. 

Worauf legen Sie als Trainer am meisten Wert? Gibt es diesbezüglich Vorbilder? 
Ich lege als Trainer viel Wert auf eine hohe Spielfähigkeit in Angriff und Abwehr. Diesbezüglich habe ich keine Vorbilder, aber ich picke mir bei den unterschiedlichsten Trainern und Spielern liga-unabhängig das Beste heraus.

Ist ansonsten alles so gelaufen, wie Sie sich den Einstand vorgestellt haben? 
Ja, das Team hat es mir sehr leicht gemacht und vieles in der Vorbereitung und der ersten kurzen Saisonphase umgesetzt. Eine gute Mischung aus Spaß am Handball und einer gewissen Ernsthaftigkeit war erkennbar.

Wie sind die Aufgaben im Trainerteam verteilt? 
Ich leite primär das Training und das Spiel. Ludger Lüders nimmt mir während des Trainings Inhalte ab und unterstützt mich während des Spiels beratend. Insbesondere im Abwehrbereich bringt Ludger viel Erfahrung mit.

Der Kader hat sich zum Teil verändert. Sind mit den Neuzugängen auch Spielstil und System anders geworden? 
Der Spielstil hat sich deutlich verändert. Wie bereits angesprochen, wollen wir unsere Spielfähigkeit verbessern. In der Abwehr mehr Ballgewinne, im Angriff spielerisch zum Torerfolg kommen. Das liegt auch an den hinzugekommenen Spielern. Beispielsweise bringt Neuzugang Leon Risch auf der Rückraum-Mitte viel Übersicht mit und trifft gute Entscheidungen. Mit Keith Stabenow haben wir einen antizipativ starken Spieler dazugewonnen. 

Ihr Team ist mit zwei Siegen erfolgreich in die verspätet begonnene Saison gestartet. Wie beurteilen Sie selbst den Auftakt? 
Der Auftakt war gut. Gegen Aumühle haben wir uns gut vorbereitet und konnten mit einem Rumpfkader gewinnen. In dem Spiel hat nur unser schnelles Spiel nach vorne noch nicht funktioniert. Gegen Oeversee war das dann besser, wodurch die 37 Tore im Angriff gekommen sind.

Danach sind alle wieder ausgebremst worden. Wie geht ihr damit um, dass kein Teamtraining und nicht mal Üben in Kleingruppen möglich ist? 
Dass wir uns nicht zum Training treffen können, ist hart. Aber wir sind nicht die Einzigen, die kreativ sein müssen. 
Neben einem individuellen, vorgegebenen Laufprogramm treffen wir uns zweimal die Woche über „Zoom“. In der jeweiligen Videokonferenz machen wir 1 x ein Athletiktraining und 1x eine Videoanalyse mit einem ausgewählten Schwerpunktthema. 

Der Handball-Landesverband HVSH hatte mal als frühestmöglichen Spieltermin das Wochenende 6./7. Februar genannt, das ist aber auch schon wieder passe. Es drohen Terminprobleme. Wie sollte nach ihrer Meinung der weitere Modus bzw. der Spielplan aussehen? 
Soweit ich weiß, hat der HVSH im Vorwege der Saison bereits alternative Spielmodi entwickelt. Ich lasse mich da überraschen. Wenn wir die Saison allerdings noch zu Ende spielen wollen, sollten wir einen Modus wählen, der möglichst wenig Spiele beinhaltet. Beispielsweise nur noch ein Spiel gegen jeden Gegner. Denkbar wären auch mehrere kleine Tagesturniere mit drei Mannschaften.

Mal vorausgesetzt, ihr Team erreicht die Meisterrunde: Wen erwarten Sie dort als die stärksten Konkurrenten? 
Der Weg in die Meisterrunde ist noch lang und wird nicht einfach. Aus den anderen Gruppen schätze ich Treia, Mönkeberg und Sieverstedt stark ein. Nach maximal zwei Begegnungen ist das allerdings schwer zu beurteilen.

Wann auch immer das letzte Spiel abgepfiffen sein wird: Wo wollen Sie mit ihrem Team am Ende der Saison stehen? 
Bestenfalls ganz oben. Das nächste kleine Ziel bleibt aber erstmal die Aufstiegsrunde und dann schauen wir weiter. 


Sie sind erst 32, sehen wir Sie nochmal als Spieler im Leistungsbereich wieder? 

Nein, das ist ausgeschlossen. Ich habe mich vor ein paar Jahren schwer an der Schulter verletzt, eine Rückkehr ist unmöglich. Das Risiko einer erneuten Verletzung ist zudem zu hoch. Hin und wieder trainiere ich aber noch mit, so gut es geht.



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