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1. Herren, Vom Verletzungspech und der Podiumsluft

26.03.2018

Am Samstag, den 24.03.2018, gewannen die Männer der Ersten Herren des MTV Herzhorn gegen die U23 Junioren der THW Kiel mit 28:25 in eigener Halle. Eine engagierte Abwehrleistung und druckvolle Angriffswellen bescherten den Sieg und versetzen den MTV Herzhorn auf den Podiumsplatz drei der Oberliga HH/SH.

Im Hinblick auf das Spiel gegen die Jung-Zebras gestaltete Trainer Manfred Kuhnke die beiden Trainingseinheiten unter der Woche mit geringerem Kraftaufwand, ließ vermehrt Spielzüge und Auftakthandlungen durchlaufen, um eventuelle Fragen der etwas umformierten Startaufstellung zu klären. Denn weiterhin fallen Herzhorns „Invaliden“ um Theo Boltzen, Malte Meisik, Marten Most und Paul Holst aus. Darüber hinaus erhielt Spielmacher Hendrik Meyn im Laufe der Woche die Nachricht, nach dem Spiel gegen HH-Nord eine zweiwöchige Zwangspause einlegen zu müssen. Iven Pfeiffers war zudem noch auf einer Geschäftsreise. Am Donnerstag lief dafür Birger Dittmer wieder die ersten Meter auf der „Platte“ und stand somit als Nothilfe zur Verfügung.

Doch Verletzungen hin oder her, mit dem Siegeswillen eines jeden Einzelnen ging es in die Partie, die von den Unparteiischen Florian Albrecht und Yannick Porepp geleitet wurde. Pünktlich um 17.30 Uhr erfolgte der Startschuss und eine mitreißende Anfangsphase gestaltete sich. Gingen die Kieler mit dem ersten Treffer in Führung, setzten Lutz Wamser und zweimal Sebastian Lipp aber sofort nach. Folglich konnte von einem Absetzen aber nicht die Rede sein. So hielten die Gastgeber zwar immer einen kleinen Vorsprung, konnten sich aber nicht weiter absetzen. Nach gespielten 17 Minuten lag der MTV mit 8:7 vorn. Eine packende Partie. Das merkten auch die zahlreich angereisten Zuschauer, die dann dem Namen des „achten Mannes“ alle Ehre machten und lautstark anfeuerten. Ein weiterer Ruck ging durch die Mannschaft und gerade der harte Abwehrverband um Wamser und Lüders brachte die jungen „Schwarz-Weiß-Gestreiften“ allmählich auf Distanz zum Tor. Das Überzahlspiel mit dem siebten Feldspieler bekamen Kuhnkes „Schützlinge“ immer besser in den Griff und THW-Coach Christian Sprenger reagierte mit einer Auszeit. Bereits im Vorbericht verwies sein Team erneut nur auf Theo Boltzen als Hauptakteur. Fiel es Sprenger schwer sich auf den restlichen Kader Herzhorns einzustellen? Oder erwies er nun mit dieser Ansprache das glückliche Händchen? Erhöhten Lars Wamser und Sebastian Lipp noch einmal auf fünf Treffer Vorsprung setzte der THW noch zweimal nach. Mit einem Spielstand von 15:12 ging es für beide Mannschaften in die Kabine.

 

Für die zweite Hälfte legte das Team um Kapitän Lutz Wamser nochmal alle Hebel auf volle Kraft. 30 Minuten aufreiben! Und sie starteten gut, gingen erneut durch einen Doppelschlag durch Sebastian Lipp mit fünf Toren in Führung (20:15 – 39. Spielminute). Weiter ausgebaut wurde dies durch Lasse Janke, sodass sich bereits einige Gesichtszüge bei Trainer Manfred Kuhnke beim Spielstand von 22:16 lockerten. Das Spiel schien der MTV im Griff zu haben; und weiterhin waren die Fans lautstark am Geschehen beteiligt. Das „Comeback“ von Birger Dittmer brachte dann zehn Minuten von Schluss den ersten Sieben-Tore-Abstand auf die Anzeigetafel. Doch dann kamen die „Zebrafohlen“ doch noch einmal in Spielgeschehen zurück. Dazu trugen auch Nachlässigkeiten der Spieler Kuhnkes bei. Trotz der Disqualifikation nach drei Zeitstrafen gegen Niklas Kadenbach konnten unter anderem Simon Seebeck und Julius Noack auf 28:23 in der 55 Minute verkürzen. Mit der Auszeit durch Herzhorns Coach sollte Ruhe und Sicherheit ins Spiel gebracht werden. Doch erhielt der MTV bereits in Unterzahl eine weitere Zeitstrafe von zwei Minuten und stand nun nur noch mit vier Mann auf dem „Parkett“. Es folgten weitere zwei Treffer für die Kieler zwei Minuten vor Schluss. Mittels offensiver Abwehrreihen brachten die U23 Spieler Kiels nun vermehrt die Heimmanschaft unter Druck. Doch sollte kein Tor mehr fallen und mit dem Schlusspfiff stand der 28:25 Sieg für den MTV Herzhorn fest. Noch größer war die Freude am THW 2 nun vorbeigezogen zu sein und Podiumsluft einzuatmen.

Mit großem Engagement und dem Rückhalt der Mannschaft schaffen es die Spieler aufs Neue zu beweisen, dass sie auch enorme „Verletzungswellen“ einstecken kann. Verantwortung wird übernommen und die Spielerrollen hervorragend ausgeführt.



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